„Ultrathin Touch Mouse“ nennt sich die neue, sehr kompakte Maus mit der Bezeichnung T630 aus dem Hause Logitech. Anders als die meisten Mäuse greift Logitech bei diesem Exemplar nicht auf einen Funk-Adapter bzw. einen Unifying-Empfänger zurück. Stattdessen kann die Maus via Bluetooth angeschlossen und mit bis zu zwei Geräten gleichzeitig gekoppelt werden. Für den einfachen Wechsel zwischen diesen Geräten wurde ein Schalter an der Unterseite der Maus verbaut (Siehe Detailfoto, 2. Schalter von oben).

Der fest verbaute Akku kann mit Hilfe eines Micro-USB-Anschlusses geladen werden. Dabei reicht laut Hersteller bereits eine Minute Ladezeit für eine ganze Stunde Nutzung aus.

Gesten

  • Mittelklick: Durch Tippen auf den unteren Teil der Touch-Oberfläche
  • Wechseln zum Startbildschirm (Doppeltippen wahlweise mit einem oder zwei Fingern)
  • Desktop anzeigen oder verbergen (Doppeltippen wahlweise mit einem oder zwei Fingern)
  • Zwischen (Metro-)Apps wechseln: Wischen mit einem Finger vom linken Rand
  • Anzeigen der Charms-Bar: Wischen mit einem Finger vom rechten Rand
  • Horizontaler / vertikaler Bildlauf: Streichen mit einem Finger
  • Vor und zurück navigieren: Streichen mit zwei Fingern von links nach rechts

Optional können die letzten beiden Punkten kombiniert werden, d. h. im Browser kann mit einem Finger vor und zurück navigiert werden, bei anderen Anwendungen wird auf diese Art und Weise horizontal gescrollt.

Positives

Was sofort auffällt: Die Maus ist extrem klein. Vor allem im Vergleich zur Performance MX wirkt die T630 geradezu winzig. Die Nutzung ist dennoch sehr angenehm, die Verarbeitung hochwertig, die verwendeten Materialien wertig und die Touch-Oberfläche macht einfach Spaß. Vor allem die Vor- und Zurück-Gesten bieten auch am Desktop den gewohnten Komfort eines Touchpads und sparen unnötige Klicks.

Negatives

Leider hat Logitech mal wieder softwareseitig gespart und bietet nur eine sehr begrenzte Auswahl an Einstellmöglichkeiten. So sind alle Gesten bereits fest konfiguriert und können lediglich an- bzw. ausgeschaltet werden. Hier sind Nutzer der Performance MX andere Maßstäbe gewohnt, denn hier kann man nahezu jede Taste mit vielen unterschiedlichen Aktionen belegen. Wünschenswert wäre ebenfalls die Möglichkeit einen Mausklick mit Hilfe eines einfachen Tippens auf die Touch-Oberfläche auszulösen.

Fazit

Hardwareseitig bin ich mit der „Ultrabook“-Maus sehr zufrieden. Falls Logitech nun auch noch mehr Möglichkeiten im Treiber nachrüstet, könnte die klassische Maus schon bald Vergangenheit sein. Gespannt bin ich auch auf die durchschnittliche Akkulaufzeit des Winzlings – Fortsetzung folgt.
[blue_box]Zwei Wochen später

… hat mir die Maus bereits gute bis sehr gute Dienste erwiesen. Leider gibt es manchmal nach dem Aufwachen aus dem Standby das Problem, dass sich der Treiber nicht wieder aktiviert und somit nur die grundlegenden (Maus-)Funktionen zur Verfügung stehen. Auch ist mir der Akku bereits negativ aufgefallen: Bei häufiger Nutzung muss die Maus im Schnitt alle 3-4 Tage via Micro-USB aufgeladen werden. Verglichen mit der Performance MX, mit der während des Ladevorgangs weitergearbeitet werden kann, muss hier zumindest eine kurze Kaffeepause eingelegt werden.[/blue_box]

2 Kommentare
  1. Skeptiker
    Skeptiker sagte:

    Wie ist dann die Haptik mit der winzigen Maus? Ich finde die – an die rechte Hand – angepasste Maus sehr angenehm.
    Andere Mäuse in der Größe fühlen sich sehr kantig und unkomfortabel an (u. a. auch die Maus von Apple)

    Antworten
    • Daniel Potthast
      Daniel Potthast sagte:

      Die Größe ist definitiv gewöhnungsbedürftig. Allerdings habe ich mich recht schnell an die Größe gewöhnt. Vor allem durch die Touch-Gesten ist die flachere Form nicht unbedingt nur von Nachteil.

      Antworten

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