Aus der anfänglichen Idee eines kleinen, leichten Notebooks wurde schnell eine komplett neue Kategorie: Das Netbook. Inzwischen wurde der ASUS Eee PC weiterentwickelt und besitzt in der Version „1000H“ ein 10,2 Zoll Display. Im folgenden Test werde ich auf die Stärken und Schwächen genauer eingehen.

Lieferumfang

Der kleine Taiwanese kommt in einem kompakten Karton mit diversen Handbüchern (Bedienungsanleitung, Windows XP Starthilfe und einer Garantiekarte). Für alle Besitzer eines externen DVD-Laufwerks wird auch eine Service-DVD mitgeliefert. Mit dieser DVD lässt sich das 1000H bzw. das installierte Windows XP Home bequem zurücksetzen.
Auch ein Mikrofasertuch wird zum polieren der Klavierlack-Oberfläche mitgeliefert. Schließlich findet man den Akku mit 6600 mAh der für die 6 Stunden Laufzeit sorgen soll (Angabe des Herstellers). Auch eine samtartige Tasche, in der sowohl das Notebook sowieso das sehr kompakte Netzteil (max. 48W Ausgangsleitung) Platz finden, liefert der Hersteller mit.

Schnittstellen

Der Eee PC 1000H bietet die wichtigsten Schnittstellen für unterwegs:
– 1x 10/100 MBit Netzwerk (links)
– 3x USB 2.0 (1x links und 2x rechts)
– 1x Audio-Ausgang und 1x Mikrofon-Eingang (links)
– 1x VGA-Ausgang (rechts)
– 1x Kartenleser für MMC- und SD-Karte (rechts)

Wer gerne unterwegs über GPRS bzw. UTMS online gehen will, sollte auf die „Go“-Variante zurückgreifen. Diese bietet bereits eine entsprechende Schnittstelle und macht den Einsatz eines USB-Sticks überflüssig. Für einen schnellen und kabellosen Datenaustausch sorgt ein Bluetooth-Chip von Boardcom.

Kommunikation

Für den Sound sorgen zwei Lautsprecher welche an der Gehäuseunterseite angebracht sind und daher im „Schoßbetrieb“ etwas gedämpft werden. Der Klang ist allerdings trotzdem gut und reicht für den Bürobetrieb vollkommen aus.
Dank des eingebauten Mikrofons unterhalb des Displays und der integrierten Webcam (1,3 Megapixel), ist dieses Subnotebook auch für Skype-Freunde ohne zusätzliches Zubehör geeignet.

Tastatur

Weiterhin bietet das ASUS einige Schnellwahltasten mit denen man den Bildschirm abschalten oder die Auflösung ändern kann. Zwei weitere individuelle „InstantKeys“ können den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden (standardmäßig wird eine Taste mit der ASUS „Super Hybrid Engine“ und die andere mit Skype belegt).
Auch über Fn-Taste können noch einige Funktionen einfach angesteuert werden:
– Fn + F1 = Ruhezustand
– Fn + F2 = W-LAN und/oder Bluetooth (de-)aktivieren
– Fn + F5 = Bildschirm-Helligkeit verringern
– Fn + F6 = Bildschirm-Helligkeit erhöhen
– Fn + F7 = Bildschirm abschalten (seltsam warum diese Funktion doppelt belegt wurde)
– Fn + F8 = Signal-Ausgabe steuern
– Fn + F9 = Task-Manager starten
– Fn + F10 = Stumm schalten
– Fn + F11 = Laufstärke verringern
– Fn + F12 = Laufstärke erhöhen

Die Größe der Tastatur ist angenehm und ermöglicht ein komfortables Tippen. Leider ist die Position der rechten Umschalt-Taste etwas gewöhnungsbedürftig, da sie neben der „Pfeil nach oben“-Taste liegt und damit beim schnellen Tippen gerne verwechselt werden kann. Der Anschlag ist etwas schwammig aber für diese Preisklasse auf jeden Fall noch im grünen Bereich.

Testergebnisse

Nachdem ich den ASUS Eee PC 1000H seit zirka einem Monat besitze, habe ich mich dazu entschlossen einige Tests durchzuführen. Zur Orientierung habe ich mein Dell XPS M1530 mit T9300 (2×2,50 GHz), 4 GB RAM, 250 GB Seagate Festplatte und Windows Vista x64 gewählt. Natürlich kann man diese beiden Notebooks schlecht miteinander vergleichen, da sie für eine voll andere Zielgruppe gedacht sind. Jedoch fällt damit der Vergleich zum heimischen PC etwas leichter.
Auf 3D-Benchmarks habe ich weitgehend verzichtet, da ein Netbook mit Intel GMA650-Grafik für Spieler doch eher uninteressant ist. :-) (3DMark03 – Grafik: 756; CPU: 251 Marks)

Zu den Ergebnissen:

Benchmark: ASUS Eee 1000H vs. Dell XPS M1530

 Fazit

+ solide Verarbeitung
+ lange Akkulaufzeit
+ mattes, helles Display
+ fairer Preis

– Klavierlackoberfläche
– Position der rechten Umschalt-Taste

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